Welpenaufzucht

Unsere Welpenaufzucht

Tiere zu betreuen und zu züchten, begleitet mich schon mein ganzes Leben lang. Schon als Kind wurde bei mir frühzeitig die Liebe zu ihnen geweckt, speziell damals zu Pferden. 1986 –  mit Eintritt in mein Berufsleben, begann ich ein Studium in der Landwirtschaft/Tierzucht und ich war mit Herz und Seele 25 Jahre in diesem Beruf tätig. 2008 ergab sich die Möglichkeit für mich, für eine Tierzuchtorganisation – auch mit Auslandseinsätzen zu arbeiten. Ich konnte in all den Jahren sehr viele wichtige Erfahrungen sammeln, die ich auch heute noch nutzen kann. Wir begannen parallel dazu unser eigenes Unternehmen aufzubauen und somit änderte sich die berufliche Situation dahingehend, dass ich seit mehren Jahren nur noch für unser Unternehmen arbeite und ich mich komplett selbst organisiere. Dies war für mich Voraussetzung überhaupt an eine Hundezucht zu denken.

Wir hatten damals immer Tiere auf dem Hof. So gehörten Pferde (wir züchten auch seit über 25 Jahren  Arabische Vollblüter), Hunde, Katzen und Kaninchen schon immer in unsere Familie. Mit dem Einzug unserer ersten Ridgebackhündin Mali wurde das Zusammenleben mit unseren Hunden sehr intensiver. Es ist halt dieses gewisse Etwas, dass diese Rasse mitbringt, um einen um den Finger zu wickeln! Diese Eigenschaft hat uns fasziniert und wir haben uns dieser Rasse eng verschrieben und möchten sie nie mehr missen!!!

2012 war es dann soweit – mein Züchterherz hatte den Wunsch nach Welpen und diese Fellnasen vom ersten Tag an aufwachsen zu sehen. Die Bedingungen dafür waren geschaffen, mit allem was dazu gehört. So kann ich sagen, dass wir unsere Hunden komplett in unseren Familienalltag integrieren. Sie haben sehr viel Platz und Freiraum sich im Rudel zu bewegen und zu spielen, aber genauso im Haus auszuruhen und bei uns zu schlafen.

Unsere Welpenaufzucht geschiet in mehreren Schritten. So werden die Welpchen in einem eigens für sie und ihre Mama hergerichtetem Zimmer geboren. Dieses Zimmer befindet sich in unmittelbarer Nähe zu meinem Büro, so kann ich alles, auch während ich arbeite, überwachen. Mindestens ab der letzten Woche vor der Geburt schlafe ich mit der werdenden Mama dort. So hat sie hat die Möglichkeit, sich an das Wurfbett zu gewöhnen und sich dort wohlzufühlen.

 

Mit dreieinhalb Wochen beginnt die aktivere Phase der Welpchen und sie benötigen Platz. Es ist auch die Zeit, in der sich das restliche Rudel Stück für Stück an der Erziehung der Kleinen beteiligen darf und auch die Welpeneltern ihre ersten Besuche bei ihren Welpchen machen dürfen. So haben wir die Möglichkeit, je nach äußerer Witterungslage ein größeres “Kinderzimmer” den Rackern anzubieten. In kälteren Zeiten des Jahres nutzen wir einen Teil unseres Wohnzimmers und in der wärmeren Jahreszeit dürfen die Kleinen gleich nach unten in eine eigens hergerichtete ehemalige Pferdebox, die dann auch kameraüberwacht ist.

 

Sobald es das Alter der Welpchen und das Wetter erlauben, dürfen sie hinaus in den Welpengarten und werden dort vorsichtig an längere Aufenthalte im Freien gewöhnt, bis sie tagsüber ganz im Garten bleiben. Zwei Hütten, wovon eine je nach Witterung verschieden viel geöffnet werden kann und jede Menge Spielzeug und Turngeräte, mit denen der Gleichgewichtssinn trainiert wird, finden die Kleinen dort vor. Im Sommer bei warmen Temperaturen bekommen die Kleinen auch die Möglichkeit zu baden und somit spielerisch Wasser kennenzulernen. Unser Rudel hat jederzeit freien Zugang zu den Welpchen und sie nutzen das auch und teilen sich die Erziehung und Betreuung der Kleinen. Außerdem grenzt der Garten an den Reitplatz, sodass die kleinen Fellnasen auch oft Zeugen einer Reitstunde werden und früh wissen, was Pferde sind. Es ist ein schöner Platz, an dem sich Welpchen und ihre Familien näher kennenlernen können und viel Zeit miteinander verbringen.

 

Auch Ausflüge und das Fotoshooting mit unserer Fotografin Anja (www.fellkeks-fotografie.de) gehören zu unserer Welpenzeit.